Bevor Ende Dezember 1946 Pfarrer Teschner aus Bayreuth alle 6 Wochen einen Gottesdienst im evangelischen Gemeindesaal, der freundlicherweise vom damaligen evangelischen Pfarrer Rohmer zur Verfügung gestellt worden war, halten konnte, gingen die Katholiken zu Fuß in die Kirchen nach Bayreuth, Pegnitz, Thurndorf und Kirchenlaibach. Mit der Zeit wurde jedoch der Wunsch nach einem geregelten Gottesdienst und einer eigenen Seelsorgestelle immer größer.
Ab Januar 1948 konnte dann auch täglich ein Gottesdienst gefeiert werden. Der Creußener Fabrikant Tabel hatte den Katholiken eine Baracke des damaligen Flüchtlingslagers am Thietmarplatz geschenkt und Pfarrer Schmitz – ebenfalls ein Heimatvertriebener – übernahm ab 1948 die Betreuung der Seelsorgestelle als Filiale der Pfarrgemeinde Thurndorf.
Unter großer Beteiligung der Bevölkerung weihte am 15.08.1947 Dekan Dr. Vogel aus Pegnitz die Notkirche der Gottesmutter als „Zuflucht der Heimatlosen“.